Unterwegs

„Herz Statt Hetze“ in Chemnitz

Am Samstag war Aminata mit ihrem Kollegen Lasse Petersdotter, Freund*innen und ca. 4000 weiteren Personen in Chemnitz demonstrieren. Der thüringische Fraktionsvorsitzende der AfD Björn Höcke hatte zu einem vermeintlichen Trauermarsch aufgerufen.  Anlass war die Ermordung des Afrokubaners Daniel H. Es muss für die Familie, Freund*innen und Angehörige ein schlimmer Verlust sein und ihnen muss die Anteilnahme gelten. Was nicht geht, ist, dass Rechtsextremist*innen diese schreckliche Tat nutzen, um rassistische und rechtsextreme Aufmärsche organisieren. Dass es den Rechten nicht um die Trauer ging, scheint sehr offensichtlich. Auch die Familie wehrt sich gegen die Instrumentalisierung. Den ca. 4000 rechten Demonstrant*innen standen ca. 4000 Demokrat*innen gegenüber. Ein großartiges Zeichen, dass so viele Chemnitzer*innen und angereiste Personen gegen Hass und Hetze auf der Straße waren. Hier könnt ihr euch eine Berichterstattung durchlesen.

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