Presse

SHZ Frauenhäuser

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Aminata besucht gerade alle 16 Frauenhäuser in SH. 3 Mio€ für Sanierung/Neubau haben wir auf den Weg gebracht und auf 6,3 Mio€ angehoben. Das ist gut. Dennoch: Kommunen und Land müssen zusammen einen Weg finden, damit Frauen nicht abgewiesen werden und mehr Plätze da sind. Das Problem besteht bundesweit und es ist unsere gesamtgesellschaftliche (!) Verantwortung, dass Frauen vor Gewalt geschützt werden oder im besten Fall nicht erfahren!
1. Wir müssen es verdammt nochmal als Gesellschaft thematisieren, warum wir bei Frauenhäusern nicht zusammenzucken, aber bei Männerhäusern schon kurz verwundert wären. Gewaltvolle Strukturen Frauen gegenüber müssen durch Präventionsarbeit von Klein auf verhindert werden.
2. Frauen Zuflucht und Sicherheit geben. Es sind vor allem Frauen ohne soziales Auffangbecken, die in Frauenhäusern landen. Häusliche Gewalt erfahren durch jede (!) Schicht hinweg viele Frauen. Frauen mit sozialem Netz haben aber oft die Möglichkeit bei Freundinnen oder Familie unterzukommen.
3. Ziel: Frauenhäuser unnötig machen! Wir müssen dafür streiten, dass Frauen nicht von zu Hause fliehen und die gesamte Existenz zusammenbricht. Gewalt Frauen gegenüber muss als strukturelles Phänomen aufhören.

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